(CONNECT) Die NBE Therapeutics AG hat am 3. April offiziell ihren neuen Forschungs- und Entwicklungsstandort für Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (AWK) in Basel eröffnet. In den neuen Standort hat das 2020 von Boehringer Ingelheim übernommene Biotech 27 Millionen Franken investiert, informiert Boehringer Ingelheim in einer Mitteilung. Das neue Zentrum soll die Präsenz des deutschen Pharmakonzerns im Schweizer Biotech-Innovationshub stärken.
„Die Schweiz bietet ein einmaliges Biotech-Ökosystem“, wird Karl Penz, CFO der Innovation Unit von Boehringer Ingelheim und Vorsitzender des Verwaltungsrats von NBE Therapeutics, in der Mitteilung zitiert. „Indem wir unsere Präsenz hier stärken, stärken wir auch unser Engagement für die Förderung innovativer Krebstherapien.“ Im neuen Gebäude steht den dort arbeitenden rund 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine hochmoderne Forschungsumgebung zur Verfügung. Zudem können die Forschenden vom globalen Onkologie-Netzwerk von Boehringer Ingelheim profitieren.
NBE Therapeutics ist auf die Entwicklung von AWK spezialisiert, die gezielt gegen Tumorzellen wirken und möglichst geringe Folgen für gesundes Gewebe haben. „Mit der Investition in das neue Forschungszentrum unterstreichen wir unser Engagement, bahnbrechende Innovationen für Menschen mit Krebs zu entwickeln“, erläutert Jean Engela, CEO von NBE Therapeutics. „Wir sind zuversichtlich, dass diese hochmoderne Einrichtung unserem Forschungsteam ermöglichen wird, bedeutende Fortschritte in der Entwicklung von AWK der nächsten Generation schneller zu erzielen und damit das Leben von Krebspatientinnen und -patienten zu verbessern.“ ce/hs