Coop rettet Nebenprodukte mit neuer Eigenmarke

Basel - Coop verwertet unter der neuen Eigenmarkte Nice to Save Food bisher wenig genutzte Nebenströme der Produktion von Lebensmitteln. Zum Start wird mit Okara ein Produkt aus der Verarbeitung von Soja lanciert, danach eine Schokolade. Die Coop Restaurants bieten Bolognese aus Biertreber an.

(CONNECT) Coop lanciert die neue Eigenmarke Nice to Save Food. Sie steht für wohlschmeckende und nahrhafte Produkte aus Nebenströmen der Lebensmittelproduktion, die bisher wenig oder gar nicht beachtet wurden. Dazu gehören laut einer Medieninformation etwa Rohstoffe wie Okara oder Haferkleie, die bei der Herstellung von Tofu und Sojadrinks oder von Haferflocken und -mehl anfallen.

Mit Okara in Bio-Qualität wird zum Start unter anderem ein Nebenprodukt aus der Sojaverarbeitung lanciert. Das Sortiment wird den Angaben zufolge laufend um neue Artikel erweitert, demnächst mit der Schokolade Milky & Dark Fusion. Als Auftakt bieten die Coop-Restaurants zudem in der ersten Märzwoche eine vegane Bolognese aus Biertreber an.

In bisher ungenutzten oder in Vergessenheit geratenen Lebensmitteln stecken nicht nur sehr viel Arbeit, Wissen und Ressourcen, sie enthalten auch viele wichtige Nährstoffe, so das Basler Detail- und Grosshandelsunternehmen. Deshalb sollen sie „als Rohstoffe für neue, innovative und vor allem leckere und genussvolle Produkte genutzt werden“, heisst es in der Präsentation von Nice to Save Food.

Die neue Eigenmarke wurde zusammen mit Betty Bossi entwickelt. Coops Markenzeichen wird auch kreative Rezeptideen beisteuern. Die Lancierung von Nice to Save Food bezeichnet Coop als „weiteren Schritt auf dem Weg hin zu Zero Waste“. Er unterstreiche die Vorreiterrolle der Detailhändlerin für Nachhaltigkeit. ce/mm

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