ABB verkauft Entwicklungsareal an die Stadt Zürich  

Zürich - ABB hat den Verkauf eines Entwicklungsareals an die Stadt Zürich abgeschlossen. Auf dem mehr als 25‘000 Quadratmeter grossen Gelände in Zürich Oerlikon soll neben gewerblicher Nutzung auch preisgünstiger Wohnraum entstehen.

(CONNECT) Das Zürcher Technologieunternehmen ABB hat laut Medienmitteilung den Verkauf eines „bedeutendem städtischen Entwicklungsareals“ an die Stadt Zürich abgeschlossen. Die Stadt plant auf dem rund 25‘500 Quadratmeter grossen Gelände in Zürich Oerlikon eine gemischte Nutzung einschliesslich preisgünstigem Wohnraum, gewerbliche und soziokulturelle Nutzungen sowie die Schaffung von Aussenräumen. Das Baugebiet befindet sich in der Nähe des globalen Hauptsitzes von ABB. Der am 27. März abgeschlossene Verkauf war 2021 in einem städtebaulichen Vertrag zwischen beiden Parteien vereinbart worden, heisst es in der Mitteilung.

ABB wird im ersten Quartal 2025 einen operativen Veräusserungsgewinn von rund 120 Franken vor Steuern ausweisen und Netto-Barmittel von rund 90 Millionen Franken erhalten. In diesen Beträgen enthalten ist der Effekt des Mehrwertausgleichs von fast 17 Millionen Franken aus der Bebauungsplanänderung und eine Entschädigung für die zonenweise Verlagerung von bezahlbarem Wohnraum in Höhe von rund 22 Millionen Franken, die ABB laut dem Vertrag zu leisten hatte.

ABB unterstützt mit der Transaktion die Stadt Zürich nicht nur beim Bau von zusätzlichem preisgünstigem Wohnraum, sondern auch bei der Weiterentwicklung des Quartiers Neu-Oerlikon, heisst es in der Mitteilung von ABB. Im Rahmen des Vertrags bleibt die ehemalige ABB-Produktionsstätte und heutige Veranstaltungsstätte Halle 550 langfristig erhalten.

Die Konzernzentrale von ABB in Zürich-Oerlikon und das historische ABB-Gebäude bleiben von dem Verkauf unberührt. ce/gba 

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