(CONNECT) Bloom Biorenewables mit Sitz in Marly konnte sich in einer Serie-A-Finanzierung eine Förderung in Höhe von 13 Millionen Franken sichern. Die Finanzierung wurde von Anaïs Ventures und Valquest Partners geleitet, heisst es in einer Mitteilung. Beteiligt waren weiterhin Breakthrough Energy Ventures, Lombard Odier Investment Managers, Capital Risque Fribourg, Btomorrow Ventures, Amcor Ventures, Rosebrook und die König-Baudouin-Stiftungim Namen von R&Co4Generations, dem philanthropischen Fonds von Rothschild & Co.
Mit dem Fördergeld will das Unternehmen für Biomasseaufbereitung seine Technologie für Zellulosefraktion skalieren. Hierbei werden mittels Aldehyd-unterstützter Fraktionierungsprozesse (AAF) aus pflanzlicher Biomasse deren Zelluloseanteile abgetrennt, während gleichzeitig Ligninpolymere und Hemizellulose stabilisiert und damit wirtschaftlich nutzbar gemacht werden. Das Verfahren wurde in Laboren der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) entwickelt.
Die nun akquirierten Mittel sollen auch die kommerzielle Nutzung und den Markteintritt der Technologie beschleunigen. „Wir sind beeindruckt vom Potenzial der Chemie von Bloom“, wird Julien Firmenich, CEO von Anaïs Ventures, in der Mitteilung zitiert. „Wir freuen uns, das Team bei seinem ehrgeizigen Vorhaben zu unterstützen, bahnbrechende nachhaltige Produkte zu entwickeln und zu kommerzialisieren.“
Remy Buser und Florent Héroguel, Co-CEOs von Bloom Biorenewables, zeigen sich über die vielfältige Unterstützung erfreut: „Mit dieser Investition sind wir gut positioniert, um unsere Technologie voranzutreiben und unsere nachhaltigen Lösungen auf den Markt zu bringen. Unsere AAF-Technologie stellt einen bedeutenden Fortschritt bei der Aufwertung von Biomasse dar, und wir sind gespannt darauf, ihr Potenzial zur Transformation der Branche zu demonstrieren.“ ce/ww