Die Exentis-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2023 in ihren drei Geschäftsfeldern Pharma & MedTech, New Energy und Ultrafeine Strukturen 11,4 Millionen Franken Umsatz erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 15 Prozent, informiert das auf industrialisierte additive Produktion spezialisierte Aargauer Unternehmen in einer Mitteilung. Das Betriebsergebnis (EBITDA) legte im selben Zeitraum um 74 Prozent auf 2,1 Millionen Franken zu.
Für das zweite Halbjahr 2023 geht Exentis von einer Beschleunigung des Wachstums aus. Dafür baut die Gruppe ihre Kapazitäten am deutschen Standort Nähe Freiburg aus.
Die Unternehmensberatung Roland Berger hat für Exentis ein Marktpotenzial von rund 200 Milliarden Franken ermittelt. Um dieses Potenzial ausschöpfen zu können, verfolgt die Gruppe drei strategische Initiativen. Konkret will Exentis seine 3D-Technologieplattform weiter internationalisieren, den Vertrieb neu aufstellen sowie alle internen und kundenbezogenen Prozesse digitalisieren.
Im Bereich Internationalisierung wird ein Schwerpunkt auf die USA gelegt. „Über unsere Ende Juli gegründete Tochtergesellschaft Exentis North America Inc. und unser amerikanisches Headoffice in Boston, Massachusetts, werden wir die USA als weltweit grössten additiven Fertigungsmarkt erschliessen“, erläutert Gruppen-CEO Gereon Heinemann in der Mitteilung. Bei Kundenbesuchen habe sich das grosse Interesse der Industrie an der 3D-Technologieplattform bestätigt. „Die Flexibilität, Kosten/Nutzen-Vorteile sowie die Möglichkeit zur Grossserienfertigung von Industriebauteilen bei freier Materialwahl werden von amerikanischen Kunden besonders geschätzt.“ ce/hs