Innovation braucht internationalen Austausch

Die Volkswirtschaftsdirektoren der Kantone Zürich, Genf und Basel-Stadt sind mit der Forderung an den Bundesrat getreten, er solle die Kontingente für Arbeitskräfte aus Drittstaaten, also Ländern ausserhalb Europas, erhöhen. Der Appell sollte ernst genommen werden, tragen doch diese Kantone rund ein Drittel zur gesamtschweizerischen Wirtschaftsleistung bei. Ihre Standortattraktivität ist wesentlich dadurch mitbestimmt, dass die dort ansässigen Unternehmen jene Fachkräfte beschäftigen können, d…

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Dynamische Importe im August 2017

Im August 2017 legte der Aussenhandel in beiden Verkehrsrichtungen zu:  Die Exporte stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat arbeitstagbereinigt um 3,9% (real: + 6,1%). Verglichen mit Juli 2017 (saisonbereinigt) stiegen sie indes um 0,7%. Somit setzte sich der bisherige Wachstumstrend fort. Die Importe erhöhten sich innert Jahresfrist um 9,9% (real: + 6,5%). Im Vergleich zum Vormonat stiegen sie um 4,3%, womit sich die seit Jahresbeginn steigende Tendenz verstärkte. Die Handelsbilanz schloss mit ei…

  • 21.09.2017, 10:46
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Schweizer Wirtschaft findet zu stärkerem Wachstum zurück

Aufgrund der schwachen BIP-Entwicklung im ersten Halbjahr erwartet die Expertengruppe des Bundes für das Jahr 2017 nur ein moderates Wachstum von 0,9 %. In den kommenden Quartalen stützt die dynamische Weltkonjunktur den Exportsektor, und die Binnenkonjunktur gewinnt voraussichtlich ebenfalls an Fahrt. Für 2018 ist daher ein ansehnliches BIP-Wachstum von 2,0 % zu erwarten. Im Zuge der Wachstumsbeschleunigung wird die Beschäftigung spürbar steigen und die Arbeitslosigkeit weiter zurückgehen. Die…

  • 21.09.2017, 10:33
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Steuervorlage 17: Vernehmlassung durch Bundesrat eröffnet

Der Bundesrat an seiner Sitzung vom 6. September 2017 die Vernehmlassung zur Steuervorlage 17 eröffnet. Diese baut inhaltlich auf den Eckwerten auf, die der Bundesrat im Juni bekanntgegeben hat (siehe Stellungnahme der ZHK). Die ZHK wird die Vorlage nun eingehend prüfen und sich im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens zugunsten eines starken Wirtschaftsstandortes Zürich einbringen. Nötig ist schliesslich eine Steuervorlage, welche den Kantonen einen möglichst grossen Spielraum für ihre jeweilig…

  • 06.09.2017, 12:54
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ZHK lehnt Informationsvorschrift bei Dienstleistungsverträgen ab

Die Rechtskommission des Nationalrats schlägt folgende Ergänzung im Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) vor: Wenn in allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) eine automatische Vertragsverlängerung vereinbart wurde, sind Konsumentinnen und Konsumenten vor der erstmaligen Verlängerung durch die andere Vertragspartei über ihre Vertragsbeendigungsmöglichkeiten zu informieren. Die ZHK anerkennt, dass die in AGB vereinbarte automatische Verlängerung von Verträgen bei Konsumentinnen und K…

  • 04.09.2017, 11:11
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JA zur Begrenzung des Pendlerabzugs auf 5000 Franken

Die Forderung nach einer Beschränkung des Arbeitswegkostenabzugs hat auch den Kanton Zürich erfasst. Mit einer Obergrenze von 5000 Franken bleibt Zürich bei den Staatsteuern immer noch grosszügiger als der Bund. Dem vorliegenden Kompromiss kann aus Wirtschaftssicht zugestimmt werden.

Heute können «die notwendigen Kosten für Fahrten zwischen Wohn- und Arbeitsstätte» bei den Staats- und Gemeindesteuern unbegrenzt in Abzug gebracht werden. Als eine Massnahme der Leistungsüberprüfung 2016 (Lü16) ha…

  • 30.08.2017, 08:12
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JA zum Gegenvorschlag zur Anti-Stau-Initiative

Weniger Stau auf Zürcher Strassen: Mit einem neuen Artikel in der Kantonsver-fassung soll diesem Anliegen Nachdruck verliehen werden. Indem dieser einen Abbau der Gesamtkapazität des Strassennetzes untersagt, wird einer Ausweitung der Stauproblematik entgegengewirkt. Die Verfassungsänderung ist deshalb anzunehmen.

Die "Anti-Stau"-Initiative hatte zum Ziel, die Strassen nachfrageorientiert auszubauen, um den Verkehrsstau im Kanton Zürich einzudämmen. Die Initiative wurde zurückgezogen, nachdem d…

  • 30.08.2017, 08:09
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NEIN zur Revision der Altersvorsorge 2020

Mit der Revision der Altersvorsorge 2020 liegt eine Scheinreform vor, die den zukünftigen Reformbedarf der Versicherungswerke nur noch verstärkt statt ihn zu beheben. Die ZHK plädiert dafür, das fehlgeleitete Reformprojekt an der Urne zu stoppen.

Aus Sicht der Wirtschaft sind die Ansprüche an die Zukunft der Altersvorsorge klar: Die Vorsorgewerke AHV und BVG müssen dringend saniert und erneuert werden. Die Wiederherstellung der finanziellen Stabilität ist nötig, damit auch die jungen und zukünf…

  • 30.08.2017, 08:06
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Forderung der grossen Wirtschaftskantone nach Erhöhung der Drittstaatenkontingente ist richtig

Die Zürcher Handelskammer (ZHK) begrüsst die Forderung der Volkswirtschaftsdirektoren von Basel-Stadt, Genf und Zürich, wonach der Bund die Drittstaatenkontingente erhöhen soll. Der international stark vernetzte und hochinnovative Wirtschaftsstandort Zürich ist auf Fachspezialisten von ausserhalb Europa angewiesen.

Die besten Unternehmen brauchen die besten Fachkräfte. Wenn der Wirtschaftsstandort Zürich für innovative und stark wachsende Unternehmen attraktiv bleiben will, muss sichergestellt …

  • 29.08.2017, 15:10
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Steuervorlage 17: Zürich sucht Verbündete

Nach der Ablehnung der Unternehmenssteuerreform in diesem Frühjahr werden die Karten neu gemischt. Das Volk hatte die für unseren Wirtschaftsstandort existentielle Vorlage abgelehnt, als Argumente wurden unter anderem angeführt, dass ein Ausgleich fehle oder „das Fuder überladen“ sei.

In den kommenden Wochen wird nun die Vernehmlassung zum neuen Projekt, der Steuervorlage 17, stattfinden. Wenngleich das Verdikt der Stimmbevölkerung zu akzeptieren ist, ist am Ziel festzuhalten, damit die intern…

  • 29.08.2017, 11:47
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Steuervorlage 17: ZHK engagiert sich für eine starke Zürcher Position

Die Steuerbelastung für Finanzierungsaktivitäten im Kanton Zürich muss konkurrenzfähig bleiben. Um dies zu erreichen, führt kein Weg an der Einführung des „Abzugs für sichere Finanzierung“ im Rahmen der Steuervorlage 17 vorbei. Dies ergibt eine von ZHK und PwC Schweiz durchgeführte Umfrage bei Unternehmen im Kanton Zürich.

Auch nach Ablehnung der Unternehmenssteuerreform III (USR III) besteht breiter Konsens, dass eine Reform der Unternehmensbesteuerung notwendig ist und dass die international n…

  • 29.08.2017, 08:53
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Grundstückgewinnsteuer: Kantonsrat will gleich lange Spiesse für Zürcher Unternehmen

Der Zürcher Kantonsrat stimmte am 28. August 2017 einer Änderung des Steuergesetzes (KR-Nr. 5158) in der ersten Lesung mehrheitlich zu. Mit der neuen Regelung sollen zürcherische Unternehmen den ausserkantonalen gleichgestellt werden, welche ihre Geschäftsverluste schon heute an die Grundstückgewinnsteuern der Zürcher Gemeinden anrechnen lassen können. Zürich kennt diese Möglichkeit für seine Unternehmen als einziger Kanton nicht.

Die ZHK unterstützt diesen Schritt, da er eine Benachteiligung v…

  • 29.08.2017, 08:26
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Flughafen Zürich: Bundesrat genehmigt wichtigen SIL2

Mit dem angepassten Objektblatt des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL2) schafft der Bundesrat die raumplanerische Voraussetzung, damit der Flugbetrieb am Flughafen Zürich stabilisiert werden kann. Die ZHK begrüsst den Entscheid, gibt indessen zu bedenken, dass die Umsetzung der SIL 2-Massnahmen lange dauert. Um wirkliche Entwicklungsperspektiven für den Flughafen zu schaffen, sind Bund und Kanton weiter gefordert.

An seiner Sitzung vom 23. August hat der Bundesrat die Anpassung des zwe…

  • 23.08.2017, 14:12
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ZHK ist gegen ein Amtshilfeabkommen im Zollbereich mit den USA

Die Verhandlungen über ein Abkommen über die gegenseitige Amtshilfe im Zollbereich wurden auf Wunsch der USA aufgenommen. Um die Sicherheit der eigenen Lieferkette zu erhöhen, suchen die Vereinigten Staaten nach Möglichkeiten zur engeren Zusammenarbeit mit ausländischen Zollbehörden, in diesem Fall auch mit der Schweiz. Eine erste Fassung des Abkommenstextes war bereits 2013 Gegenstand einer Vernehmlassung und wurde damals von den Wirtschaftsverbänden klar abgelehnt.

Bei der aktuellen Vernehmla…

  • 21.08.2017, 10:12
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1. Halbjahr 2017: Exporte mit Rekordwert

In den ersten 6 Monaten 2017 stiegen sowohl die Exporte (+ 4,4%) wie auch die Importe (+ 4,8%) beachtlich. Während Erstere damit einen neuen Rekordstand aufweisen, schreiben die Importe den höchsten Wert seit 8 Jahren. In beiden Handelsrichtungen leisteten die chemisch-pharmazeutischen Produkte einen erheblichen Beitrag am Gesamtwachstum. Die Handelsbilanz schloss mit einem Überschuss von 19 Milliarden Franken.

Quelle: ezv

  • 20.07.2017, 09:19
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