Das Aussenwirtschaftsforum vom 21. April 2016 stand ganz im Zeichen von Industrie 4.0 und der Bedeutung dieser vierten industriellen Revolution für Schweizer KMU-Exporteure.

Im Zukunftsszenario der Industrie 4.0 wandeln sich heutige lineare Wertschöpfungsketten zu Wertschöpfungsnetzwerken. Basis dafür ist der Austausch von Daten und die Automatisierung von Produktionsprozessen. Dies führt dazu, dass Unternehmen gemeinsam innovieren und produzieren können, weitgehend ohne Reibungsverluste zwischen den Organisationen. Für jeden Prozess ist ein Spezialist zuständig, unabhängig von Branche, Grösse oder Entfernung von den anderen Teilnehmern des Wertschöpfungsnetzwerkes.

Diese Zusammenhänge zeigt eine Studie im Auftrag von Switzerland Global Enterprise, die heute am Aussenwirtschaftsforum vorgestellt wurde. „Die Flexibilität und Nischenkompetenz der Schweizer KMU prädestiniert sie für die Welt der vierten industriellen Revolution. Noch nie hat es so viele Ansatzpunkte für KMU gegeben, international zu geschäften“, fasst Daniel Küng, CEO von S-GE, zusammen. „Neue kreative Geschäftsmodelle ermöglichen mehr Einkünfte bei gleichzeitiger Effizienzsteigerung im internationalen Business.“

Quelle: sge

22.04.2016 | 13663 Aufrufe