Experimentieren und staunen an der tunZürich.ch 2013 

Medienmitteilung der Zürcher Handelskammer vom 23. September 2013

Ende September fand im Rahmen der Züspa zum zweiten Mal die "tunZürich.ch" statt. Die Erlebnisschau – lanciert von der Zürcher Handelskammer – hat das Ziel, Kinder und Jugendliche für Technik und Naturwissenschaften ("tun") zu begeistern und damit den Nachwuchs in diesem Bereich zu fördern. 

Einen Roboter programmieren, Parfum selber herstellen oder eine Elektro-Anlage bauen: Die diesjährige tunZürich.ch bot Kindern zwischen sieben und dreizehn Jahren vielseitige Möglichkeiten, die Welt der Technik und Naturwissenschaften hautnah zu erleben. Vom 23. bis 27. September 2013 führten elf öffentliche und private Institutionen, die sich für die Nachwuchsförderung einsetzen, mit Schulklassen an ihren Ständen interaktive Experimente durch. Ziel der "tunzürich" ist es, damit bei den jungen Besucherinnen und Besuchern das Feuer für die Welt der Technik und Naturwissenschaften zu entfachen. 

Wie bereits im Jahr 2011 übernahm die Zürcher Handelskammer als branchenneutrale Wirtschaftsorganisation auch 2013 die Trägerschaft der tunZürich.ch. Mit der Sonderausstellung will die Handelskammer den Berufsnachwuchs in einem Umfeld fördern, in dem sich ein Mangel an qualifizierten Fachkräften abzeichnet: Immer weniger junge Menschen wählen eine Ausbildung in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Mit der tunZürich.ch können Kinder bereits vor der Berufswahl völlig ungezwungen und spielerisch mit dieser spannenden Welt in Kontakt gebracht werden, so dass sie im besten Fall später eine Ausbildung in diesem Bereich ins Auge fassen. 

Über 3000 Schülerinnen und Schüler haben 2011 die erste tunZürich.ch an der Züspa besucht, haben getüftelt und experimentiert und die Begeisterung über das Erlebte zurück in die Schulzimmer und nach Hause getragen. In diesem Jahr waren bei Ausstellungsbeginn bereits 104 Schulklassen angemeldet. 

Die tunZürich.ch wird durch die Wirtschaft und öffentliche Organisationen finanziert. Ziel ist es, weitere Erlebnisschauen in den kommenden Jahren durchführen zu können. Unter anderem ist die Gründung einer schweizweiten Stiftung als Trägerin im Gange.

Für Rückfragen: 
Dr. Regine Sauter, Direktorin Zürcher Handelskammer

23.09.2013 | 11112 Aufrufe