Korruption hat schwerwiegende negative Auswirkungen auf die politische Stabilität von Staaten, hemmt die wirtschaftliche Entwicklung der betroffenen Länder und schadet der Reputation von Privatunternehmen und öffentlichen Behörden. Die Globalisierung, die Intensivierung des internationalen Handels und die zunehmende Komplexität der internationalen Wertschöpfungsketten können die Korruption begünstigen. Anderseits hat die Achtsamkeit gegenüber den Gefahren der Korruption in den letzten Jahren zugenommen. Die Schweiz hat die drei wichtigsten internationalen Übereinkommen zur Bekämpfung der Korruption (OECD, GRECO und UNCAC) ratifiziert und engagiert sich entschlossen für die Umsetzung dieser Konventionen.

Um die im Ausland tätigen Schweizer Unternehmen bei der Prävention der Korruption zu unterstützen, hat das SECO in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Justiz, economiesuisse, Transparency International Schweiz, ICC Switzerland und der HTW Chur die Broschüre „Korruption vermeiden – Hinweise für im Ausland tätige Schweizer Unternehmen“ überarbeitet. Die neue Ausgabe berücksichtigt insbesondere die Anpassungen des schweizerischen Strafgesetzbuchs seit 2008 in Bezug auf das Korruptionsstrafrecht (Art. 322ter–322decies StGB). Auf der Internetseite des SECO finden Sie die deutsche, französische und englische Version dieser Publikation. Die italienische Übersetzung folgt demnächst.

Quelle: seco

04.12.2017 | 82 Aufrufe