Die Schweiz gilt als eines der wettbewerbsfähigsten und innovativsten Länder der Welt. Regelmässig ist unser Land bei entsprechenden Rankings auf den Spitzenplätzen vertreten. Das grösste Kapital stellen dabei unsere hervorragenden Forschungseinrichtungen dar  – ETH, Universitäten, Fachhochschulen – aber auch die Fähigkeit der hiesigen Wirtschaft, die dort gemachten Erfindungen in die Praxis umzusetzen.Auf diesen Stärken gilt es auch für die Zukunft aufzubauen, und dazu bietet der geplante Innovationspark eine geradezu ideale Voraussetzung. In nächster Nähe können Forschungsabteilungen von Unternehmen und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler  an Lösungen arbeiten und diese zur Marktreife entwickeln.

Ich bin überzeugt, dass ein solches Projekt den Innovationsstandort Zürich massgeblich stärken wird. Ideal ist, dass es ausbaufähig ist, d.h. sich über die nächsten Dekaden so entwickeln kann, wie es einem Bedürfnis entspricht. Der Kantonsrat hat im Rahmen der eben zu Ende gegangenen Debatte über den Richtplan ein klares Bekenntnis zu einem Innovationspark auf dem Flugplatzareal Dübendorf abgegeben. Keine einzige Fraktion sprach sich im Prinzip dagegen aus. Ob in Zukunft dort auch geflogen werden soll oder nicht, wird an einem anderen Ort, nämlich beim Bund, entschieden. Den Innovationspark betrifft dies nicht: Geforscht werden kann so oder so, je nachdem mit oder ohne einen allfälligen Schwerpunkt Aviatik. Es ist zu begrüssen, dass Zürich dieses klare Signal nach Bern und in den Rest der Schweiz sendet. Heute sind die Weichen richtig zu stellen, damit Zürich in Zukunft an der Spitze bleibt. Die ZHK wird sich auf jeden Fall mit aller Kraft für dieses Projekt einsetzen.

Kommentar von Regine Sauter, 26. März 2014

 

26.03.2014 | 5387 Aufrufe