(v.l.n.r.) Dr. Christian Moser, Dr. Christoph Juen

Die Mitglieder der Union Europäischer Industrie- und Handelskammern für Verkehrsfragen (UECC) wählten anlässlich ihrer Generalversammlung am 10. März 2017 in Wien den von der Schweizer Landesgruppe nominierten Dr. Christoph Juen zu ihrem Präsidenten.

Die Schweizer Landesgruppe freut sich, mit Christoph Juen für drei Jahre den Vorsitz der UECC zu führen und sich auf internationaler Ebene für eine an den Interessen der Wirtschaft orientierte Verkehrspolitik einzusetzen. Dazu gehören unter anderem eine wirtschaftsfreundliche Gestaltung der Grenzkontrollen, die Nichtdiskriminierung grenznaher Flughäfen, eine leistungsfähige Eisenbahnverbindung zwischen dem Mittelmeer und dem Rhein-Main-Gebiet oder die Ablehnung sektoraler Fahrverbote.

Christoph Juen übernimmt als Vertreter der Zürcher Handelskammer (ZHK) das Amt von Dr. Christian Moser, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich. Der promovierte Volkswirt ist Inhaber der Juen Consulting GmbH. Von 2000 bis 2016 war er CEO von hotelleriesuisse und davor Mitglied der Geschäftsleitung des Vororts (heute: economiesuisse), wo er unter anderem für die Dossiers Infrastruktur- und Umweltpolitik verantwortlich war. Als CEO von hotelleriesuisse wirkte er im Vorstand der parlamentarischen Gruppe für Tourismus und Verkehr, und er war langjähriges Mitglied der Infrastrukturkommission von economiesuisse.

Ebenfalls neu in den UECC-Vorstand gewählt wurde Marcus Thiele, CEO der APS electronic AG. Herr Thiele ist diplomierter Elektroingenieur und war bis 2016 Head of Fleet Management Central Europe bei Bombardier. Er vertritt die Handelskammer beider Basel (HKBB), für die er sich als Beauftragter Schiene engagiert.

Die Union Europäischer Industrie- und Handelskammern für Verkehrsfragen (UECC; www.uecc.org) ist ein 1949 gegründeter Verbund von 60 regionalen Industrie- und Handelskammern aus Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Rumänien, Deutschland und der Schweiz. Sie setzt sich im Einzugsgebiet von Rhein, Rhone, Donau sowie den Alpen für eine an den Bedürfnissen der Wirtschaft orientierte Verkehrspolitik ein.

14.03.2017 | 2250 Aufrufe